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Episode 69: Ethischer Verkauf statt Manipulation – warum Dienen vor Verdienen kommt

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Wie Sogverkauf, ehrliche Gespräche und klare Intentionen nachhaltigen Geschäftserfolg schaffen

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E69: Ethischer Verkauf statt Manipulation – warum Dienen vor Verdienen kommt

In dieser Episode von doppelERFOLG sprechen Andreas Hoffmann und Christian Lueters darüber, warum Unternehmertum weit mehr ist als reiner Verkauf – und wieso echte Kundenbindung nur entsteht, wenn die eigene Intention stimmt. Wir teilen wertvolle Einblicke aus unserer täglichen Arbeit, sprechen über unternehmerische Herausforderungen, Selbstbestimmung, Skalierung und darüber, wie persönliche Lebensumstände, ethischer Verkauf und Multikulturalität unser Mindset prägen. Woche für Woche möchten wir Hörer dabei unterstützen, Erfolg neu zu definieren – mit Sogverkauf, ehrlichen Gesprächen und praktischen Tipps für nachhaltige Unternehmensentwicklung. In dieser Episode sprechen Andreas Hoffmann und Christian Lüters mit Tanja Nepute, Mentorin für Hochbegabte in Führung und Business. Tanja hat mit 45 erfahren, dass sie hochbegabt ist – und erzählt offen, wie diese Erkenntnis ihr Denken, ihren Beruf und ihr Leben verändert hat.

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Warum solltest du uns zuhören?

Wir bieten wöchentlich authentische Einblicke in Unternehmertum, Sogverkauf und echte Kundenbindung. In jeder Episode gibt es praktische Tipps, interaktive Elemente, persönliche Geschichten und ehrliche Gespräche, die dir helfen, dein unternehmerisches Mindset zu schärfen, bessere Entscheidungen zu treffen und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung voranzutreiben. Unser Ziel ist es, dir Woche für Woche wertvolle Impulse zu geben – für mehr Selbstbestimmung, Geschäftserfolg, finanzielle Belohnung und gleichzeitig mehr Raum für Familie und Gesundheit.

Wichtige Themen in Episode 69:

  • Wie die richtige Intention über Kundenbindung und Erfolg entscheidet
  • Warum Dienen vor Verdienen kommt – und was das für Unternehmer bedeutet
  • Sogverkauf als zukunftsfähige Strategie im Unternehmertum
  • Persönliche Lebensumstände & Selbstbestimmung im Business-Alltag
  • Unternehmerische Herausforderungen und Skalierung verstehen
  • Erfolgsdefinition jenseits von Quote und Bankkonto
  • Multikulturalität & unterschiedliche Perspektiven im Verkauf

Episodenhighlights:

  • Die zentrale Frage: Diene ich meiner Quote – oder dem Kunden?
  • Warum echte Kundenbindung entsteht, wenn der „Abschluss“ nicht das Ziel, sondern der Start einer gemeinsamen Reise ist
  • Tiefgehende Metaphern (Arzt, Küche, Messer, Kuchen), die Verkauf neu einordnen
  • Die Bedeutung von Glaubwürdigkeit und langfristigen Beziehungen
  • Spannende Perspektivenwechsel und ehrliche Gespräche über ethischen Vertrieb
  • Praktische Fragen, die sich jeder Verkäufer vor dem Gespräch stellen sollte

Verkaufen: Geht es nur um den Abschluss – oder um mehr?

Dein Buch klingt ja nett, aber am Ende des Tages ist es doch eh nur Verkaufen. Diesen Satz hört man oft. Er spiegelt eine weit verbreitete, zynische Sichtweise auf den Vertrieb wider. Doch macht diese Aussage wirklich die ganze Wahrheit aus? Geht es im Verkauf wirklich nur darum, irgendetwas abzuschließen, um die eigene Provision zu sichern?

Wir sind dieser provokanten Frage nachgegangen und haben festgestellt: Die Antwort liegt tief in der Intention.

Die zentrale Frage: Was ist meine Motivation?

Ja, am Ende des Tages brauchen Unternehmen Umsatz. Ein Geschäft ist kein reines „Wohlfühlgespräch“. Der Abschluss zählt. Das steht außer Frage.

Aber die kritische Unterscheidung liegt in der Motivation:

  • Abschlussorientiert (Ich-zentriert): Der Fokus liegt auf der eigenen Quote, der Provision, dem schnellen Geld. Es geht darum, etwas loszuwerden.
  • Kundenorientiert (Du-zentriert): Der Fokus liegt darauf, dem Kunden zu helfen und eine echte Lösung für ein Problem zu finden. Der Abschluss ist der Anfang einer gemeinsamen Reise.

Stell dir einen Messerhersteller vor. Die Frage ist: Mit welcher Intention werden die Messer produziert und verkauft?

  1. Um Waffenhändler auszustatten und potenziell Schaden anzurichten?
  2. Um Hobbyköchen ein Werkzeug zu geben, mit dem sie mit Freude und Leichtigkeit gesunde Mahlzeiten zubereiten können?

In beiden Fällen wird ein Messer verkauft. Aber die Absicht hinter dem Verkauf entscheidet über den Wert und die Moral der Transaktion. Es ist ein Unterschied, ob ich manipulativ überzeuge oder ethisch verkaufe.

Viele klassische Vertriebsansätze sind durch Druck, Manipulation und Angstszenarien geprägt. Der Verkäufer hat nur sein Bankkonto im Blick, nicht den nachhaltigen Erfolg des Kunden.

Der alternative Ansatz, wie er auch in Büchern zum Sogverkauf beschrieben wird, sieht anders aus:

Der Verkauf ist das Nebenprodukt der Empathie.

Wir gehen nicht ins Restaurant, nur um satt zu werden – dafür reicht die Dose Ravioli zu Hause. Wir gehen, um den Service, die Leidenschaft und das Erlebnis des Sternekochs zu genießen. Beim Verkaufen ist es ähnlich:

Transaktionaler Ansatz (Quote)Inspirierender Ansatz (Service)
Information ist eine Transaktion.Inspiration ist ein Service.
Es geht um das Verdienen.Es geht um das Dienen.
Der Kunde wird überredet.Der Kunde wird inspiriert.
Führt oft zu Kaufreue.Führt zu Wiederholungskäufen und Empfehlungen.

Wie findest du heraus, ob deine Verkaufsmethode dem Kunden dient oder nur deiner Quote? Stelle dir vor oder während des nächsten Verkaufsgesprächs diese zwei entscheidenden Fragen:

Der Abschluss ist notwendig, um mit der Lösung zu beginnen. Aber das eigentliche Ziel muss sein, dass der Kunde nach der Zusammenarbeit besser dasteht, als er es vorher getan hat. Ist der Abschluss nur das Ende, weil du dann das Geld bekommst? Oder ist er der Startschuss für eine gemeinsame Reise, an deren Ende der Kunde den maximalen Mehrwert hat?

Diese Frage bringt es auf den Punkt. Warum du verkaufst, prägt, wie du verkaufst.

Ein transaktionaler Verkäufer nutzt Druck und Angstmacherei („Now or never!“), um den Abschluss schnellstmöglich zu erzwingen, bevor der Kunde entweicht.

Fazit: Dienen kommt vor Verdienen

Ein gutes Verkaufsgespräch sollte dazu führen, dass der Kunde einen größeren Mehrwert erzielt, als das Produkt oder die Dienstleistung kostet. Wenn du dem Kunden hilfst, 100% zu gewinnen, ist es absolut legitim, dafür 5 oder 10 Prozent als Bezahlung zu erhalten.

Erfolg entsteht nicht durch Lautstärke und aggressiven Push, sondern durch Glaubwürdigkeit.

Wenn wir mit der ehrlichen, intrinsischen Motivation verkaufen, unseren Kunden dienen und ihn besser stellen wollen, dann ist Verkaufen nicht nur legitim, sondern ein wertvoller Service.

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Christian Lueters

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Kontakt zu Andreas Hoffmann

Andreas Hoffmann

Andreas Hoffmann Akademie GmbH

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