E76: LinkedIn Update 2026 – Das ändert sich in der Neukundenakquise
n dieser Episode von doppelERFOLG gehen wir tief rein: Was funktioniert auf LinkedIn wirklich noch – und was nicht mehr?
Gemeinsam mit Steffen Wetzel, einem der sichtbarsten LinkedIn-Experten im DACH-Raum, sprechen wir offen über unternehmerische Herausforderungen, veränderte Algorithmen, Sogverkauf statt Reichweitenjagd und warum Relevanz heute wichtiger ist als Likes.
Wir reden über Unternehmertum, Kundenbindung, Skalierung, ethischen Verkauf und darüber, wie persönliche Lebensumstände, Selbstbestimmung sowie Familie und Gesundheit mit geschäftlichem Erfolg zusammenhängen. Ehrlich, direkt und mit vielen praktischen Tipps aus der Praxis.
Wenn du Erfolg neu definieren willst und echte wertvolle Einblicke suchst, bist du hier richtig.
Warum solltest du uns zuhören?
Weil wir Woche für Woche zeigen, wie Unternehmerische Entwicklung ohne Show, ohne Druck und ohne leere Versprechen funktioniert.
Du bekommst direkte Gespräche, persönliche Geschichten, geschäftliche Ratschläge und interaktive Elemente, die dir helfen, Kundenbindung, Sogverkauf und nachhaltiges Wachstum wirklich zu verstehen – nicht nur theoretisch, sondern umsetzbar.
Dieser Podcast ist für Menschen, die finanzielle Belohnung, Selbstbestimmung und unternehmerische Klarheit wollen, ohne ihre Werte zu verlieren.
Wichtige Themen in Episode 76:
- Warum LinkedIn heute themen- statt personenorientiert ausspielt
- Sogverkauf statt viraler Posts: Warum Reichweite kein Ziel mehr ist
- Community-Aufbau als Basis für Kundenbindung und Skalierung
- Content-Qualität, Mikro-Communities und ehrliche Gespräche
- Multikulturalität, Daten, CRM-Denken und ethischer Verkauf
- Wie persönliche Lebensumstände unternehmerische Entscheidungen beeinflussen

Episodenhighlights:
- Warum virale Posts deinem Business schaden können
- LinkedIn als Community- und CRM-Tool gedacht
- Relevanz schlägt Reichweite – auch bei wenigen hundert Impressions
- Praktische Beispiele aus Vertrieb, Messe, Content und Leadgenerierung
- Warum echte Kunden oft unsichtbar interagieren
Entwicklungen und Strategien für LinkedIn im Jahr 2026
In dieser Episode des doppelERFOLG Podcasts ist erneut der LinkedIn-Experte Steffen Wetzel zu Gast. Die Folge konzentriert sich auf die aktuellen Entwicklungen und Strategien für LinkedIn im Jahr 2026, insbesondere im Hinblick auf den B2B-Vertrieb und das geänderte Nutzerverhalten durch KI.
1. Vom Algorithmus zur KI: Themenorientierung statt Personen-Fokus
Steffen Wetzel erklärt, dass LinkedIn seinen klassischen Algorithmus durch eine KI ersetzt hat. Diese ist nun themenorientiert und nicht mehr primär personenorientiert. Das bedeutet, dass Beiträge nicht mehr nur der eigenen Followerschaft angezeigt werden, sondern gezielt Menschen ausgespielt werden, die sich für das spezifische Thema interessieren – auch außerhalb der eigenen „Bubble“.
2. Kritik an viralen Posts
Ein zentrales Statement der Folge ist: „Wir wollen keine viralen Posts.“ Virale Beiträge ziehen oft eine breite Masse an (z. B. durch Clickbait-Themen wie Bildzeitungs-Schlagzeilen), die jedoch meist nicht zur kaufkräftigen Zielgruppe gehört. Wetzel nutzt das Bild einer „Bahnhofshalle“ (viele Leute, wenig Relevanz) im Vergleich zu einer „Lufthansa Lounge“ (weniger Leute, aber die richtigen Entscheider). LinkedIn lernt aus der Interaktion: Werden Beiträge von den falschen Leuten geliked, spielt die KI zukünftigen Content auch bevorzugt diesen Gruppen aus.
3. Content-Strategie 2026
- Qualität & Mehrwert: Der Anspruch an die inhaltliche Tiefe ist massiv gestiegen. Oberflächliche Tipps funktionieren kaum noch.
- Infografiken & Slideshows: Diese Formate funktionieren aktuell sehr gut, da sie eine hohe Verweildauer erzeugen und den Expertenstatus untermauern.
- Video-Content: Lange Videos (2 bis 12 Minuten) gewinnen an Bedeutung, um Persönlichkeit und Vertrauen aufzubauen. Wetzel betont, dass dies kein „TikTok-Schrott“ sein sollte, sondern substanzieller Content.
- Mikro-Communities: Ziel sollte es sein, eine Community von ca. 1.000 echten Fans aufzubauen, was langfristig alle Akquise-Probleme löst.
4. LinkedIn als CRM- und Vertriebswerkzeug
Die Experten diskutieren, wie LinkedIn effektiv mit anderen Kanälen verknüpft werden kann:
- Datenquelle: LinkedIn bietet die aktuellsten Daten, da Nutzer ihre Profile bei Jobwechseln sofort pflegen.
- Multichannel-Ansatz: LinkedIn sollte als Teil einer Matrix gesehen werden (z. B. Kombination mit E-Mail, Messen und Telefon).
- Lauwarmakquise: Durch Vorarbeit auf LinkedIn (Interaktionen, Nachrichten) werden Anrufe oder E-Mails keine Kaltakquise mehr, da bereits ein Vertrauensverhältnis besteht. Ein Praxisbeispiel zeigt, wie ein Immobilienunternehmen durch gezielte LinkedIn-Vorbereitung seinen Messestand bereits Wochen im Voraus komplett ausbuchen konnte.
5. Fallstricke und No-Gos
- Automatisierungstools: LinkedIn erkennt Bots (besonders über die API) sehr genau. Zu viele Profilaufrufe führen schnell zur Sperrung.
- Content-Mix: Zu breite Themen (z. B. Privates wie Essen oder Haustiere) verwirren die KI. Man sollte seinem Kernthema treu bleiben.
- Unternehmensseiten: Diese haben oft nur eine Reichweite von ca. 1,8 % ihrer Follower. Wetzel empfiehlt, den Fokus auf persönliche Profile zu legen und die Unternehmensseite eher repräsentativ zu nutzen.
Fazit:
Die Episode plädiert für Relevanz statt Reichweite. Unternehmen im Mittelstand müssen weg von der reinen „Bestellannahme“ hin zu einem proaktiven, digitalen Vertrieb, der moderne Tools nutzt, ohne die menschlichen Basics des Verkaufs zu vernachlässigen.
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Andreas Hoffmann
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